[Rezension] Jeanette Winterson – Wunderweiße Tage. Zwölf winterliche Geschichten

3 Dinge, die mir spontan zum Buch einfallen:
das liegt soooo schön in der Hand <3, heißer Kakao, bitte unbegrenzte Lesezeit unter der Decke – danke!

Das sagt der Verlag über das Buch:
Die Weihnachtszeit und die Tage »zwischen den Jahren« sind eine Zeit des Zusammenkommens, eine Zeit des Feierns, Schenkens und Teilens. Und was eignet sich dafür besser als eine gute Geschichte? Jeanette Wintersons Winter- und Weihnachtsgeschichten laden dazu ein, am Kamin gelesen zu werden, zusammen oder allein, im Schnee oder auf dem Weg nach Hause. Sie wollen mit Freunden geteilt oder, hübsch verpackt, an einen geliebten Menschen verschenkt werden. Zu jeder der zwölf Geschichten hat die Autorin ein Rezept ausgewählt, mit dem sie Anekdoten und lieb gewonnene kulinarische Traditionen an ihre Leser weitergibt.

Meine bescheidene Meinung:
Ich wusste, dass der Besuch in der Sortiments-Buchhandlung im Random House-Gebäude mit den Kolleginnen Ende November würde nicht ohne Folgen bleiben. Aber wenn schon mal eine*r von Euch ein Buch aus dem Wunderraum Verlag in den Händen gehalten hat, weiß, was ich meine. Das Hardcover hat einen wunderschönen hellblauen Leinen-Buchrücken und als Lesezeichen dient ein graues Lesebändchen.

Obwohl ich was Weihnachten an sich angeht, ein kleiner Grinch bin, liebe ich die Vorweihnachtszeit sehr. Die Häuser und Gärten sind geschmückt, abends ist es schon sehr früh dunkel und man sieht die Lichter leuchten und am Münchner Hauptbahnhof singen am frühen Abend abwechselnd Münchner Chöre auf der großen Treppe in der Haupthalle Weihnachtslieder. In der Stadt gibt es weit über 100 Christkindlmärkte und man kommt zwangsläufig in Weihnachtsstimmung.

Und dann sitzt man kurz vor Heiligabend an einem Samstagnachmittag auf der Couch und beginnt dieses Buch und will nicht mehr aufhören. Die Winter- und Weihnachtsgeschichten (passenderweise heißt die Autorin Winterson) reichen von herzerwärmend bis zu nachdenklich zurücklassend, haben aber alle eins gemeinsam: sie eignen sich ganz wunderbar zur Realitätsflucht (denn so schön der Advent auch sein kann, so nervig und stressig ist er bisweilen auch!). Abgerundet wird jede einzelne der 12 Geschichte mit einem weihnachtlichen britischen Rezept der Autorin zusammen mit ein paar begleitenden Worten der Autorin.

Zusammen mit Das Weihnachtswunder des Henry N. Brown könnte Jeanette Wintersons Wunderweiße Tage eine weitere Pflichtlektüre in der Adventszeit werden. Die wunderbare Aufmachung des Buches und die zu Herzen gehenden Geschichten sind einfach genau das Richtige für diese Zeit und – wie ich finde – auch als Weihnachtsgeschenk wunderbar geeignet. Nur weil am 26.12. offiziell Weihnachten vorbei ist – der Christbaum wird ja auch erst am 6. Januar – mancherorts noch später – abgeschmückt. Also kann man getrost erst zwischen den Jahren mit der Lektüre beginnen.

Für alle bibliophilen Weihnachtsliebhaber ein wunderhübsches Muss im Regal!

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