Jaaa, sie lebt noch!

Alles neu … macht der Mai Januar. Wie man unschwer sehen kann, war in den letzten beiden Monaten nicht wirklich viel los auf dem Blog. Okay, sind wir ehrlich: es herrschte absolut tote Hose. Der Grund dafür ist einfach: ich hatte keine Zeit/Lust/Muße zum Bloggen. Wohl zum Lesen, aber eben nicht zum Drüberschreiben. Dazu kamen neuer Job, Weihnachten und eben der ganz normale Wahnsinn, der sich Leben nennt.

Jetzt hatte ich eine Woche frei und konnte mich mal ein bisschen sammeln. Ich hab mal wieder in Ruhe meinen SuB gesichtet, neue Vorschauen gewälzt und das ein oder andere Hörbuch auf den iPod geladen. Heute werd‘ ich mein 2. Buch beenden und das gibt einem schon einen kleinen moralischen Auftrieb, so dass ich mich heute mal hinter meine ausstehenden Rezensionen setzen werde.

bildschirmfoto-2017-01-02-um-13-31-44

In den nächsten Tagen werde ich mit der wunderbaren Frau Seitengeraschel, die ich während der FBM16 endlichendlichendlich nach all den Jahren persönlich kennengelernt habe, Trümmerkind von Mechtild Borrmann lesen, worauf ich mich schon tierisch freue!

Der kleinen Hanno Dietz schlägt sich mit seiner Mutter im Hamburg der Nachkriegsjahre durch. Steine klopfen, Altmetall suchen, Schwarzhandel – das ist sein Alltag. Eines Tages entdeckt er in den Trümmern eine Tote – und etwas abseits einen etwa dreijährigen Jungen, der erstaunlich gut gekleidet ist. Das Kind spricht kein Wort, Verwandte sind nicht auffindbar. Und so wächst das Findelkind bei den Dietzens auf. Jahre später kommt das einstige Trümmerkind durch Zufall einem Verbrechen auf die Spur, das auf fatale Weise mit seiner Familie verknüpft ist …

Ich hab’s angefangen zu lesen und war schon nach den ersten Seiten regelrecht in der Handlung gefangen und bin sehr gespannt, wie es weitergeht!

Ansonsten habe ich – wie bereits geschrieben – meinen SuB inspiziert und sowohl mit Freuden als auch Schrecken festgestellt, dass ich so tolle Bücher im Regal stehen habe, die un-be-dingt-so-fort! gelesen werden müssen. Entsprechend versuche ich in den kommenden Monaten etwas mehr Shelf-Shopping zu machen und mich anstatt in der Buchhandlung am heimischen Regal zu bedienen.

fullsizerenderVergangenen Dienstag habe ich mein Weihnachtsgeld in ein wahres Schätzchen investiert und mir diese schicken Kopfhörer gegönnt. Es handelt sich hierbei um ein QuietComfort-Modell, soll heißen: sämtliche Geräusche, die einen umgeben, werden geschluckt. Für mich, die jeden Tag in der Früh und Abends je eine knappe halbe Stunde in der Bahn sitzt, eine wahre Offenbarung – eine sehr gute Investition, die mich seitdem jeden Morgen in aller Ruhe mein Buch lesen lässt! Die Dinger sind zwar alles andere als billig, aber absolut empfehlenswert!

Großartig Vorsätze in Form von irgendwelchen Challenges oder ähnlichem hab ich nicht gefasst; außer, dass ich deutlich mehr lesen und weniger am Handy hängen möchte. Außerdem werde ich wohl in absehbarer Zeit auch keine Hörbücher mehr laden/kaufen. Mir fällt auf, dass ich für Längen in Romanen einfach keine Geduld mehr habe. Im Buch lese ich dann einfach drüber; im Hörbuch besteht beim Vorspulen allerdings die Gefahr, doch was Wichtiges zu verpassen und das macht mich beim Hören meines aktuellen Hörbuchs (das ich gefühlt schon ewig höre!) gerade wahnsinnig.

der-angstmann-goldammer-frank-9783862318308-380x401.jpeg

Dresden, November 1944: Die Bevölkerung leidet unter den anhaltenden Kriegszuständen und den täglichen Entbehrungen. Flüchtlingsströme drängen in die Stadt. Bombenalarme gehören zum Alltag. Da wird Kriminalinspektor Max Heller zu einer grausam zugerichteten Frauenleiche geholt. Schnell geht das Gerücht um: Das war der Angstmann, der nachts durch die Gassen schleicht. Heller gibt nichts auf das Gerede. Inmitten der Wirren des letzten Kriegswinters macht er sich auf die Suche nach einem brutalen Frauenmörder. Nicht nur sein linientreuer Vorgesetzter Rudolf Klepp legt Heller dabei Hindernisse in den Weg. Als im Februar 1945 die Stadt in einem beispiellosen Bombenhagel dem Erdboden gleich gemacht wird, hält man auch den Mörder für tot. Doch der Angstmann kehrt zurück …

Es ist nicht so, dass es langweilig wäre – ganz im Gegenteil: die Mischung aus den Geschehnissen 1944 in Dresden, verwoben mit einer Kriminalgeschichte, ist wirklich gut gemacht; aber zwischendurch ist es einfach extrem langweilig, was mich jetzt schon des öfteren zum Pausieren gezwungen hat. Ich habe mir jetzt das E-book geladen und werde es wohl so zu Ende bringen. Auch wenn Heikko Deutschmann einer meiner Lieblings-Vorleser ist, werde ich wohl so am ehesten zum Ende kommen…

So, und jetzt widme ich mich mal wieder dem Lesen und Rezensionen schreiben – damit die nächste Pause nicht wieder so lange dauert!


3 Gedanken zu “Jaaa, sie lebt noch!

    1. dann lohnt sich das Weiterlesen also doch! Habe auch ausschließlich Gutes darüber gehört – also werd‘ ich Kommissar Heller noch ne Chance geben 🙂

  1. Liebe Cleo, ich habe auch angefangen zu lesen. Wie wollen wir uns austauschen? Ich bin total begeistert von diesem Buch – im ersten Kapitel hätte ich schon zweimal weinen können… ☹️

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s