[Rezension] Jodi Picoult – Bis ans Ende der Geschichte

5 Dinge, die mir spontan zum Buch einfallen:
ich hab noch nie ein Buch von Jodi Picoult gelesen, klingt spannend, aber worum geht’s eigentlich genau?, der Anfang ist schon mal herrlich, und so geht’s dann auch weiter…

Das sagt der Verlag zum Buch:
Sage Singer ist eine junge Bäckerin. Sie hat ihre Mutter bei einem Autounfall verloren und fühlt sich schuldig, weil sie den Wagen gelenkt hat. Um den Verlust zu verarbeiten, nimmt sie an einer Trauergruppe teil. Dort lernt sie den 90jährigen Josef Weber kennen. Trotz des großen Altersunterschieds haben Sage und Josef ein Gespür für die verdeckten Wunden des anderen, und es entwickelt sich eine ungewöhnliche Freundschaft. Als Josef ihr eines Tages ein lang verschwiegenes, entsetzliches Geheimnis verrät, bittet er Sage um einen schwerwiegenden Gefallen. Wenn sie einwilligt, hat das allerdings nicht nur moralische, sondern auch gesetzliche Konsequenzen. Sage steht vor einem moralischen Dilemma: Denn wo befindet sich die Grenze zwischen Hilfe und einem Vergehen, Strafe und Gerechtigkeit, Vergebung und Gnade?

Meine bescheidene Meinung:
WOW! Ich bin immer noch total begeistert, umgehauen, schockiert und beeindruckt, obwohl es jetzt schon ein bisserl her ist, dass ich das Buch gelesen habe. Ich muss auch ganz ehrlich gestehen, dass es mir nicht wirklich leicht fällt, eine Rezension zu schreiben, da ich sonst doch recht viel von der Handlung erzählen würde und das fände ich sehr schade. Ich war ohnehin schon überrascht, dass im Klappentext nichts erwähnt wurde; das werde ich sicher nicht kaputt machen – hier wird nicht gespoilert!

Bis ans Ende der Geschichte besteht aus 3 Geschichten, die nach und nach wie kleine Zahnräder ineinander greifen: da wäre zum einen die Geschichte um Sage in der Gegenwart, die versucht, mit dem Tod der Mutter umzugehen, in dem sie beispielsweise eine Affäre mit dem verheirateten Bestatter beginnt. Der zweite Handlungsstrang dreht sich um Minka, Sages Großmutter väterlicherseits, die damals noch in Łódź in Polen lebte und erst später über Schweden in die Vereinigten Staaten kam. Und zu guter Letzt wäre da noch das Geschehen um Ania, die Protagonistin von Minkas fantastischer Geschichte.

Wie gesagt, dies alles mag ob der Tatsache, dass man nicht genau weiß, worum es geht, etwas wirr erscheinen, aber ich kann wirklich sagen, dass mich die kompletten 560 Seiten restlos überzeugen konnten. Es war einfach von allem, was in meinen Augen eine richtig gute Geschichte ausmacht, etwas dabei: Liebe, (Herz-) Schmerz, Geschichte des 20. Jahrhunderts, Trauer, Hoffnung, Verzweiflung, Wut, Rache, tolle Charaktere, die nicht unfehlbar sind und mit denen man sich identifizieren kann und nicht zuletzt eben ein toller Plot, der einen fesselt und einen auch mal eine halbe Nacht wach halten kann.

Auch wenn meine Rezension hiermit ein bisschen kürzer ausfällt als sonst, gibt es von mir hierzu nichts mehr zu sagen, außer dem ausdrücklichen Rat: UN-BE-DINGT LESEN! Ihr werdet es nicht bereuen!

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jodi


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