[abgebrochen] Lemony Snicket – Der Fluch der falschen Frage: Meine rätselhaften Lehrjahre 1

Ein junger Detektiv, ein mysteriöser Diebstahl und immer die falsche Frage. Der skurrilste Fall aller Zeiten!

Lemony Snicket, der den Leser schon öfter an der Nase herumgeführt hat, ist wirklich nicht zu trauen. In seiner neuen Reihe von Detektivromanen erzählt er erstmals seine eigene Geschichte. Oder gibt er dies nur vor? Und treibt ein höchst raffiniertes und vergnügliches Verwirrspiel mit uns, wenn er uns in seine Kindheit entführt?

Alles beginnt in einer verwunschenen Stadt am Meer. Hier soll der junge Lemony Snicket zusammen mit S. Theodora Markson, einer eigentlich mehr als lausigen Detektivin, den ominösen Diebstahl einer noch ominöseren Statue aufklären. Als er mit seinen Nachforschungen beginnt, muss er aber leider erkennen, dass er immer die falschen Fragen stellt. Doch vielleicht sind es gerade diese Fragen, die Theodora und ihn auf die richtige Spur führen?

Entweder man liebt die Romane von Lemony Snicket oder man findet sie – naja, nicht so gut. Ich gehöre eindeutig zur letzteren Gruppe. Ich habe vor Jahren mal den Film Rätselhafte Ereignisse mit Jim Carrey gesehen, jedoch bald wieder ausgemacht, weil ich ihn einfach nur skurril, grotesk und so gar nicht lustig fand (was er mit einem Kinderfilm gemein haben sollte, erschließt sich mir bis heute nicht).

Als ich jedoch den Klappentext von Der Fluch der falschen Frage las, klang die Handlung recht interessant und ich dachte, es sei wohl nicht das schlechteste, eine Reihe mal ganz von vorne anzufangen. Leider hat das auch nichts gebracht. Eigentlich hätte ich nach den ersten Seiten das Buch schon zur Seite legen können, denn es zeichnete sich schon sehr früh ab, dass auf Dinge wie Logik und Zusammenhang nicht wirklich Wert gelegt wird. Alleine die Anfangsszene, in der Lemony aus dem Fenster zu S. Theodora Markson flüchtet, entbehrt jeglicher Logik, da bei Dingen, die gerade noch als wahr dargestellt wurden, kurze Zeit später wieder Gegenteil behauptet wird. Auch die Personen fand ich irgendwie… seltsam – sie berührten mich nicht im geringsten.

Dies mag ein Schreibstil sein, der seine Fans hat – mich konnte Herr Snicket leider nicht damit fesseln, so dass ich nach der Hälfte des Buches resigniert abgebrochen habe. Was mich mit dem Buch ein bisschen versöhnen konnte, sind das toll gemachte Cover (schön glänzender Spotlack) und die tollen Illustrationen im Buch, die immer auf die jeweilige Handlung abgestimmt waren – dafür Daumen hoch!

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