[Rezension] Diverse – Den Nächsten, der FROHE WEIHNACHTEN zu mir sagt, bringe ich um

5 Dinge, die mir spontan zum Buch einfallen:
tolle Aufmachung kreativer Titel, endlich wieder blutige Kurzgeschichten zum Advent, Weihnachten, Mord & Totschlag

Das sagt der Verlag zum Buch:
Weihnachtszeit ist Gruselzeit. Wenn die renommiertesten Thrillerautoren zur Feder greifen, ist niemand sicher – nicht einmal der Weihnachtsmann! Während draußen klirrende Kälte herrscht und drinnen die Stuben gut aufgeheizt sind, freut sich ein jeder auf Ruhe und Einkehr. Doch unsere Winterthriller räumen auf mit der friedvollen Adventszeit und kennen keine Gnade für Glöckchen, Glühwein, Gänsebraten. Da heißt es Mord und Totschlag statt Glanz und Gloria! Wenn Sie den kühlen Thrill zur Weihnachtszeit suchen, sind Sie bei uns blutrichtig!

Meine bescheidene Meinung:
Ich habe in den vergangenen Jahren bereits Maria, Mord und Mandelplätzchen und Glöckchen, Gift und Gänsebraten aus dem KNAUR Verlag gelesen und war von beiden hellauf begeistert. Leider hab ich es nie geschafft, an jedem Tag eine Geschichte zu lesen (in jedem Band sind 24 Krimis von deutschen und internationalen Krimi- und Thrillerautoren), aber das hab ich dann zwischen den Jahren nachgeholt.

Ich bin immer wieder fasziniert, wie Autoren es schaffen, auf verhältnismäßig wenigen Seiten (wenn man bedenkt, dass ein durchschnittlicher Krimi/Thriller 300 Seiten hat) maximale Spannung zu erzeugen und die Leser so in ihren Bann zu ziehen. Im vorliegenden Buch hat man sich auf 12 Krimis/Thriller beschränkt, die durchschnittlich 30 Seiten haben. Ideal also, um abends vor dem Schlafengehen noch ein bisschen Blut spritzen zu lassen.

Folgende Autoren sind in Den Nächsten, der FROHE WEIHNACHTEN zu mir sagt, bringe ich um vertreten:

  • Karen Rose
  • Markus Heitz
  • Daniel Holbe
  • Petra Busch
  • Sven Koch
  • Alex Berg
  • Simone Buchholz
  • Heinrich Steinfest
  • Zoë Beck
  • Markus Stromiedel
  • Frank Göhre und
  • Claudio M. Mancini

Die Thriller sind durch die Bank klasse aber ebenso wie bei den beiden Vorgängerbänden habe ich auch hier meine Favoriten, die mich ganz besonders gefangen haben und zwar Nur ein Schneehase von Petra Busch, Wer braucht schon Josef? von Daniel Holbe und – mal wieder – Zoë Beck mit Rot wie Schnee (mein absoluter Favorit!). Auf ihre Geschichte war ich ganz besonders gespannt, da mir ihre Geschichte Dorianna in Maria, Mord und Mandelplätzchen schon unheimlich gut gefallen hat.

Definitiv noch zu erwähnen ist die Aufmachung des Buches – da hat man sich wirklich richtig Mühe gemacht und es passt in dem schwarz/weiß/rot perfekt zu Thriller-Weihnachten!

Auch wenn das Buch um die Weihnachtszeit spielt, kann es auch danach noch gelesen werden. Wer nicht immer gleich ein ganzes Buch lesen möchte, aber gegen ein bisschen Thrill mit Glühweingeschmack und Tannenzweigen nichts hat, macht mit diesem Buch definitiv nichts falsch!

Leseprobe

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Ein Gedanke zu “[Rezension] Diverse – Den Nächsten, der FROHE WEIHNACHTEN zu mir sagt, bringe ich um

  1. Die wahre Kunst der Kriminalliteratur besteht darin, in einer Kurzgeschichte, eine spannende, dennoch komplette Geschichte zu erzählen. Selten kann mich ein Buch über den gesamten Umfang fesseln, das 400 und mehr Seiten hat – da will ich dann nur immer wissen, wie die Story zu Ende geht. Meiner Erfahrung nach könnte nahezu jeder Krimi und Thriller nach 300 Seiten enden. Nebenschauplätze sind häufig nur Seitenfüller.

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