[Leserunde] Sam Osman – Das Siegel der Wölfe, Sternensilber [Seite 74 bis Seite 150]

1377483_546794325399377_494291409_nSo, endlich bin ich mal ein gutes Stück weitergekommen, dass es sich auch lohnt, es zu bloggen! Ich habe Wolfie, Tala und Zi’ib um einiges besser kennengelernt und sie sind mir alle 3 wirklich ans Herz gewachsen.

So langsam aber sicher geht’s auch ans Eingemachte: die Kids finden sich in der ein oder anderen äußerst seltsamen Situation wieder: Wolfie entdeckt das Sichtfenster der Ödnis zwischen den Welten als er eines Abends durch die Dachluke seiner Kammer schaut und kann damit nicht wirklich etwas anfangen. Zi’ib, der mittlerweile auch in Thornham bei Reverend Peasemarsh lebt, geht mit Tala & Wolfie in eine Klasse und die drei freunden sich an (hierbei wäre Talas „Maulstopf-Aktion“ besonders hervorzuheben – einfach nur herrlich!).

Wer sich jetzt wundert, wie sich ein sudanesischer Junge mit zwei englischsprachigen Kindern verständigen kann: Dies gestaltet sich als recht einfach, da die drei plötzlich alle Sprachen dieser Welt sprechen. Der Auslöser dafür war das Bild einer Spirale, welches Mr. Foresters bei seinem Vortrag Thornham Magna – eine Rosine im kosmischen Müsli (den ich – nur nebenbei erwähnt, weil Frau Seitengeraschel so begeistert war – extrem öööööööde und langweilig fand, so dass ich leider ein bisschen querlesen musste) präsentierte.

Doch nicht nur dieser Anfall ist mysteriös und fast unglaublich: Auch die Tatsache, dass alle neben den sehr ähnlichen grünen Augen den mehr oder weniger gleichen Namen und darüber hinaus am selben Tag geboren sind. Hier wird auch das erste Mal der Bezug zum Titel Das Siegel der Wölfe hergestellt, denn sowohl Tala als auch Zi’ib (wird im Arabischen wie Thieb ausgesprochen) bedeuten Wolf. Entsprechend habe ich auch so meine Spekulationen angestellt, was es mit Elvis, dem Hund, der niemandem zu gehören scheint, auf sich hat und welche Rolle eigentlich Talas Onkel, der Fernsehmoderator und der Kameramann spielen.

Die Charaktere sind fast durchgängig liebenswürdig – allen voran Mr. Forester, der mir aber zunehmends leid tut, weil er sich und seine Theorien nicht verstanden fühlt und auch nichts so richtig zu funktionieren scheint, wie er sich das vorstellt. Dann wäre da noch Sarah, Wolfies Mutter, für die ich mich unheimlich freue, dass sie durch die Miete von Herrn Forester jetzt wieder mehr Geld in der Haushaltskasse hat und damit ein etwas unbesorgteres Leben führen kann.

Wie gesagt, es ist doch einiges an Schwung in die Geschichte gekommen und das Wochenende wartet schon sehnsüchtig auf mich und das Buch.

Hier findet ihr übrigens Frau Seitengeraschels Eindrücke bis jetzt.


2 Gedanken zu “[Leserunde] Sam Osman – Das Siegel der Wölfe, Sternensilber [Seite 74 bis Seite 150]

  1. Oh, bis Seite 150 bin ich noch nicht, darum habe ich jetzt nur den Anfang gelesen und den Rest überflogen, aber die Maulstopfaktion von Tala fand ich auch herrlich. Mädchen sind einfach cooler als Jungs. 😉
    Danke auch für den Hinweis, wie man Zi’ib ausspricht, ich konnte es mir nicht im Traum vorstellen.
    Soso, und den Vortrag hast du öde gefunden! Unglaublich!! Der arme Mr. Forester!
    Das Wochenende kann kommen!

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