[Rezension] Rachel Hawkins – Hex Hall 3: Dämonenbann

5 Dinge, die mir spontan zum Buch einfallen:
Hexen, lustig, 3. Teil, das war’s dann leider, hach – wat für schöne Cover!

Das sagt der Verlag dazu:
Sophie Mercer ist gehörig in Schwierigkeiten. Sie hat ihre dämonischen Kräfte verloren, wurde von ihren Freunden getrennt und ist nun mitten in einem Lager von Kriegerinnen gelandet, die magische Wesen wie Sophie eigentlich jagen. Doch statt sie zu töten, eröffnen ihr die Brannick-Frauen, dass sie der Schlüssel ist, um einen Krieg in der magischen Welt zu verhindern. Aber wie kann ihr das ohne ihre Kräfte gelingen?

Meine bescheidene Meinung:
Wer meine Rezensionen hier und hier gelesen hat, weiß, dass ich – eigentlich eher die nicht-so-Lyx-Leserin – absolut begeistert bin war von der Hex Hall Trilogie. Sophie Mercer, die erst recht spät erkennt, dass sie eine ziemlich mächtige Hexe ist, war für mich definitiv eine Protagonistin nach meinem Geschmack: ich liebe ihren Humor und ihre oft unqualifizierten Bewerbungen.

Außerdem ist sie ein herrlich durchschnittlicher amerikanischer Teenager mit den mehr oder weniger alltäglichen Sorgen, die eine 16-jährige wohl so hat. Das war’s aber leider auch fast schon an positivem. Vielleicht lag es auch teilweise daran, dass seit dem Lesen des letzten Teils schon einige Zeit verstrichen ist und ich nicht mehr ganz so auf dem Laufenden war, aber ich wurde bei Dämonenbann einfach nicht mitgerissen. Die Handlung ging stellenweise nur schleppend voran und es dümpelte alles mehr oder weniger vor sich hin.

Auch von Spannung war die meiste Zeit nichts zu spüren – lediglich der Showdown am Ende ließ dann doch noch ein bisschen was an Magie überspringen.

Ich will das Buch jetzt wirklich nicht schlechtreden, aber ich hatte mir bei den beiden wirklich guten Vorgängern doch ein bisschen mehr erhofft und fühle mich mit Dämonenbann ein bisschen schnell abgespeist.

Positiv ist zu erwähnen, dass Rachel Hawkins ihrem lockeren und leichten Schreibstil treu geblieben ist und auch die Charaktere durchgängig authentisch und speziell waren. Nach dem riesigen Spannungsaufbau in den ersten beiden Teilen wäre so ein richtig großes, fettes Inferno ein würdiger Abschluss gewesen, schade drum.

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