[Neuzugänge] „Will ich schon seit langem lesen“ & „Ach, kannte ich ja noch gar nicht – nehm‘ ich mit!“

Es ist Herbst und der Winter definitiv nicht weit. Das bedeutet für mich jedes Jahr vermehrt (also noch mehr als ohnehin schon): horten! DVDs, Hörbücher und Bücher und ab damit ins Bett und auf die Couch!

Am Donnerstag wurde ich in einem der 8 (oder doch nur 7?) Hugendubel in MUC fündig. Auf Adams Erbe von Astrid Rosenfeld wurde ich im letzten Jahr auf der Frankfurter Buchmesse aufmerksam, als sie dort im Lesezelt vorlas. Im Hinterkopf blieb es und so musste ich auch sofort zuschlagen, als ich es am Donnerstag für 10 EUR in einer wunderschönen Ausgabe entdeckte.

Was es genau damit auf sich hat, werde ich euch hoffentlich noch morgen näher präsentieren können (wenn Couch, DVDs, Hörbücher und Bücher nicht allzu übermächtig sind 😉 )

Berlin, 2004. Edward Cohen, Besitzer einer angesagten Modeboutique, hört seit seiner turbulenten Kindheit immer wieder, wie sehr er Adam gleicht – seinem Großonkel, den er nie gekannt hat, dem schwarzen Schaf der Familie. In dem Moment, in dem Edwards Berliner Leben in tausend Stücke zerbricht, fällt ihm Adams Vermächtnis in die Hände: ein Stapel Papier, adressiert an eine gewisse Anna Guzlowski. Berlin, 1938. Adam Cohen ist ein Träumer. Aber er wächst als jüdischer Junge in den dreißiger Jahren in Deutschland auf, und das ist keine Zeit zum Träumen. Selbst wenn man eine so exzentrische Dame wie Edda Klingmann zur Großmutter hat, die ihren Enkel die wichtigen Dinge des Lebens gelehrt hat – nur das Fürchten nicht. Als Adam mit achtzehn Anna kennenlernt, weiß er, wovon seine Träume immer gehandelt haben. Doch während die Familie Cohen die Emigration nach England vorbereitet, verschwindet Anna in der Nacht des 9. Novembers 1938 spurlos. Wo soll Adam sie suchen? Sechzig Jahre später liest Edward atemlos Seite um Seite und erfährt, wie weit Adam auf seiner Suche nach Anna gegangen ist… Quelle

https://fbcdn-sphotos-d-a.akamaihd.net/hphotos-ak-ash3/552323_4004738118913_1341294363_n.jpgGestern habe ich dann in einer meiner Lieblingsbuchhandlungen Beck & Boy halt gemacht und ein bisschen gestöbert. Neben dem vorangegangenen Friseurbesuch wollte ich mich für die ziemlich nervige Woche belohnen und mir ein kleines aber feines Buch gönnen. Beck und Boy besteht aus einem Raum, kann sich jedoch locker was Vielfalt und Auswahl an Büchern und Accessoires angeht, mit den Großen messen. Sessel laden zum Schmökern und Verweilen ein. Leider hatte ich nicht allzu viel Zeit, so dass ich mich – mehr oder weniger schnell und spontan für Im Schaufenster im Frühling von Melinda Nadj Abonji entschieden habe.

Obwohl ich mit Adams Erbe wohl schon ein etwas tiefgründigeres Buch mehr auf dem SuB habe, konnte ich hier nicht widerstehen. Ich bin sehr gespannt und werde berichten.

Am liebsten hält Luisa sich im Friseursalon von Herrn Zamboni auf. Für sie ist er der Inbegriff von Geborgenheit. Dort duftet es nach Shampoo und Schönheit, es gibt Tee und Geschichten, und im Schaufenster schläft der kleine Hund des Friseurs. Dort ist es friedlich – ganz anders als bei ihr zu Hause. In eindringlichen Szenen erzählt Melinda Nadj Abonji von Gewalt in der Familie, von Verletzungen und einer Ahnung vom Glück. Quelle


2 Gedanken zu “[Neuzugänge] „Will ich schon seit langem lesen“ & „Ach, kannte ich ja noch gar nicht – nehm‘ ich mit!“

  1. Diese Ausgabe von „Adams Erbe“ ist wirklich wunderschön. Ich erinnere mich an eine wirklich schöne Rezension zu diesem Roman. Ich warte ganz gespannt deine Meinung ab und wünsche dir viele schöne Lese- oder Hörstunden. 🙂

  2. Danke, liebe Tanja! Lange wird es nicht subben müssen 🙂 Ich mache mich jetzt gleich mal an den geplanten Diogenes Post – die Bücher sind einfach zu schön!

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