[Rezension] Gayle Forman – Lovesong

5 Dinge, die mir spontan zum Buch  einfallen:
Toller Vorgänger, New York, traurig, schön, Musik

Zum Inhalt:
Das Ende seiner großen Liebe zu Mia lässt Adam fast am Leben zerbrechen. Ruhelos, leer, ausgebrannt fühlt er sich, trotz seiner sensationellen Erfolge als Rockstar. Auch wenn er seinen Gefühlen auf der millionenfach verkauften CD Collateral Damage Ausdruck verliehen hat, ist der Schmerz über den Verlust von Mia noch immer zu stark, als dass er ihn ertragen könnte. Als Adam von einem Konzert erfährt, das Mia, inzwischen gefeierte Cellistin, in New York gibt, will er nur eines: sie wiedersehen. Noch in derselben Nacht finden sie den Mut, sich auszusprechen, sich auszusöhnen und sich zu trennen, um eigene Wege zu gehen. Da hört er, wie eine Stimme seinen Namen ruft…

Meine bescheidene Meinung:
Zum Glück bin ich dem Gayle Forman Fieber erst recht spät erlegen, weil es mir wohl sehr schwer gefallen wäre, nach dem fulminanten Ende von Wenn ich bleibe noch länger auf eine Fortsetzung zu warten. So hatte ich Glück und konnte Lovesong recht schnell im Anschluss lesen.

Zunächst war ich überrascht und auch etwas irritiert, dass der 2. Teil nun von Adam erzählt wird. Anfangs fand ich das nicht so toll, da mir Mias Erzählstil sehr gut gefallen hat, aber man kommt doch ganz schnell wieder rein – und das sowohl in  Adams Erzählperspektive als auch in die Geschichte an sich. Natürlich war ich neugierig, was aus Mia & Adam geworden ist und die Antwort darauf bekam ich ohne großes Drumrumgerede präsentiert: Adam steht als gefeierter Rockstar kurz vorm Burnout und Mia ist gefeierte Chellistin. Sie haben seit Jahren keinen Kontakt zueinander, auch wenn beide – und das wird recht schnell deutlich – sehr darunter leiden.

Als Adam eines Abends bei einem Streifzug durch den Big Apple streift und ein Poster von Mia vor der Carnegie Hall hängen sieht, beschließt er spontan, das Konzert zu besuchen. In dieser Nacht sprechen sich die beiden bei einem langen Spaziergang aus, was ich persönlich als recht emotional empfand. Der Leser erfährt, was in den 2 Jahren, die Wenn ich bleibe und Lovesong voneinander trennt, passiert ist und wie die beiden Protagonisten sich entwickelt haben. Natürlich fiebert man einem Happy End entgegen, auf dass Adam & Mia bis an ihr Lebensende zusammenbleiben; aber ob das passiert, wird hier natürlich nicht verraten ;).

Lovesong ist genauso wie sein Vorgänger sehr gefühlvoll und einfühlsam geschrieben. Man „kennt“ die Protagonisten mittlerweile schon und weiß, was beide durchgemacht haben und freut sich mit ihnen ebenso wie man mit ihnen leidet. Ich hatte das Buch in recht kurzer Zeit ausgelesen, da es mich einfach mitgerissen hat und ich wissen wollte, wie es denn nun ausgeht mit Mia & Adam. Mit dem Ende war ich auch ganz glücklich, da es meiner Meinung nach super zum Tenor der gesamten Geschichte passt und nicht irgendwie abgedroschen daher kam.

Insgesamt ein würdiger Nachfolger, der aber nicht ganz mit Wenn ich bleibe mithalten kann, weil das einfacher unübertroffen schön war!

 


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