[Rezension] Sophie Kinsella writing as Madeleine Wickham – The Gatecrasher

5 Dinge, die mir spontan zum Buch einfallen:
Becky Bloomwood, Jennifer Love Hewitt (deshalb), London, Bussi-Bussi Gesellschaft, Heiratsschwindler

Zum Inhalt:

Fleur is beautiful, unscrupulous, and has a large wardrobe of black designer suits. With the help of The Times announcements page she gatecrashes the funerals and memorial services of the wealthy, preying on rich, vulnerable men. She charms her way into their lives and onto their platinum credit cards, takes what she can, and then moves swiftly on.
 
When Richard, a dull but wealthy businessman, meets Fleur at his wife’s memorial service, he’s bowled over. Gradually Fleur works her spell on Richard’s family – transforming their lives while she moves in on their wealth. But she finds herself lingering longer than she meant to.
 
Meine bescheidene Meinung:
Sowas schlechtes hab ich wirklich so lange nicht mehr gelesen. Mir war zwar relativ schnell klar, dass der Stil von den Becky Bloomwood-Romanen ziemlich abweicht, aber dass es so unlustig und so zäh geschrieben ist, war mir da noch nicht klar. Aus der Geschichte an sich hätte sich sicher was machen lassen: Frau hüpft von einem Witwer zu nächsten und verlässt diesen dann wieder, nachdem sie ihn ausgenommen hat wie eine Weihnachtsgans. Aber was dann am Ende dabei rum kommt, nun ja… Fleur verliebt sich in ihr Opfer, ist jedoch hin und hergerissen. Plötzlich taucht ihre Tochter Zara auf, die Fleurs und das Leben der restlichen Familie gehörig auf den Kopf stellt. So plätschert alles vor sich hin und endet dann in guter arte-20Uhr45-Film-Manier in einem offenen Ende.
 
Für mich gibt’s leidglich ein Bücherbäumchen für die nicht ganz uninteressanten Charaktere. Ansonsten gilt auch für die hartgesottensten Kinsella Fans: Hands Off!
 

8 Gedanken zu “[Rezension] Sophie Kinsella writing as Madeleine Wickham – The Gatecrasher

    1. Ja, ich hatte auch gehofft, der vernichtenden Rezension zur deutschen Übersetzung trotzen zu können. Lese jetzt Twenties Girl und so gefällt mir Mrs Kinsella deutlich besser!

  1. Na das macht mich neugierig… Ich glaube ich les es jetzt, nur um zu sehen, ob es wirklich so schlecht ist. 😉 Zumal der Roman, der im Moment auf meinem Nachttisch liegt, einfach nicht weiter gelesen wird… „Drei Wünsche frei“ von Liane Moriarty. Fesselt mich nicht. Dabei fand ich ihren anderen Roman sehr packend! „Vergiss ihn nicht“

    1. Wenn Du magst, kannst Du mein Exemplar haben – dann ärgerst Du Dich zumindest nicht, den vollen Preis ausgegeben zu haben :). Liane Moriarty sagt mir gar nüscht – gleich mal gucken gehen…

  2. Der Titel ist zwar doof, macht aber Sinn (vergiß ihn nicht) die Protagonistin verliert ihr Gedächtnis und als sie aufwacht denkt sie, es ist 10 früher… Aktuell haben ihr Mann und sie 3 Kinder und wollen sich trennen. 10 vorher war sie gerade mit dem ersten Kind schwanger und ist total verliebt… Ziemlich genial die Idee

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