[Rezension] Holly Webb – Rose und die verschwundene Prinzessin

5 Dinge, die mir spontan zum Buch einfallen:
Märchen, Zauberer, Waisenhaus, London, 19. Jahrhundert

Zum Inhalt:
London im 19. Jahrhundert: Rose hat es geschafft – sie ist nun die Schülerin des berühmten Alchemisten Mr. Fountain. Und das nächste Abenteuer wartet schon auf sie…  Mitten im Oktober versinkt die Welt in Schnee und Eis. Ist das Zauberei? Auch im Königspalast gehen merkwürdige Dinge vor sich: Die Prinzessin verschwindet und kehrt kurz darauf völlig verstört und ohne Erinnerung zurück.

Ist hier schwarze Magie am Werk? Rose soll mit ihren magischen Fähigkeiten die Prinzessin vor einer weiteren Entführung schützen. Doch kann das Waisenmädchen gegen den mächtigen Zauber bestehen, der mit Eiseskälte nicht nur die Prinzessin, sondern das gesamte Königreich bedroht?

Meine bescheidene Meinung:
Eins vorab: ich habe für dieses Buch eine gefühlte Ewigkeit gebraucht. Und wenn ich Ewigkeit sage, dann meine ich auch Ewigkeit. Für mich etwas deprimierend, nachdem mir der 1. Teil, Rose und das Geheimnis des Alchemisten doch so gut gefallen hatte und ich mich wie Bolle auf die Fortsetzung gefreut hatte. Und diese klang zunächst auch sehr vielversprechend: London versinkt bereits im Oktober im Schnee, wofür die Leute die Magier verantwortlich machen. Zu allem Überfluss verschwindet dann auch noch kurzzeitig die Prinzessin aus dem Palast und taucht kurze Zeit zwar gesund wieder auf, kann sich jedoch an nichts erinnern. Leider zieht sich das Buch bis zu dem zuletzt erwähnten Ereignis ewigst in die Länge und so gut wie nichts passiert, was den Leser ziemlich mürbe macht. Dann passiert endlich was und selbst danach plätschert die Handlung mehr oder weniger vor sich hin… Auf den letzten 30 Seiten wird dann allerdings richtig Gas gegeben und die Geschichte nimmt richtig Fahrt auf. Da hat das Lesen allerdings dann richtig Spaß gemacht und es wurde nochmal super spannend. Der Cliffhanger am Ende macht neugierig und auch Lust auf den Folgeband Rose und die Maske des Magiers, welches vor einigen Tagen erschienen ist.

Etwas irritiert bin ich von dem Hinweis

Das grandiose Finale einer spannenden Trilogie!

auf der Homepage von arsEdition, da es laut Amazon im englischen Original noch einen weiteren Titel: Rose and the Silver Ghost.

Was definitiv positiv hervorzuheben ist, ist das tolle Cover. Sah das des ersten Bandes noch aus wie eine seltsame computer animierte Figur, ist es dieses Mal richtig schön und märchenhaft geworden, was mir sehr gut gefallen hat.

Trotz des zähen Einstiegs und der ein oder anderen Länge bekommt Rose und die verschwundene Prinzessin von mir 3 Bücherbäumchen, da das Ende wirklich fulminant war und mich definitiv neugierig auf den 3. (und letzten?) Teil gemacht hat. Ich hoffe, dass dieser von Plot und Spannung wieder an den 1. Teil anknüpfen kann.


Ein Gedanke zu “[Rezension] Holly Webb – Rose und die verschwundene Prinzessin

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