[Rezension] Emilie Richards – Mrs. Wilcox und die mörderische Bescherung

5 Dinge, die mir spontan zum Buch einfallen:
Muss-ich-unbedingt-lesen,weil-der-erste-Teil-so-cool-war-1!, Kuschel-Cosy-Krimi, da-würde-ich-sogar-als-nicht-Christin-mal-in-die-Messe-gehen, Familienidyll, ich-freu-mich-schon-auf-den-nächsten-Teil!!!

Zum Inhalt:
Eine ruhige, besinnliche Weihnachtszeit? Nicht für Aggie Wilcox, engagierte Pfarrersfrau und Detektivin aus Leidenschaft: Spontan kommen ihre Mutter und Schwestern zu Besuch. Und während Aggie noch versucht, mit viel Nächstenliebe ihre Verwandten und die Gemeinde gleichermaßen auf das Heilige Fest einzustimmen, liegt plötzlich statt des Christkindes eine Tote in der Krippe! Ausgerechnet auf Aggies jüngste Schwester Sid fällt der Verdacht, denn sie und das Opfer haben zuvor ganz und gar unchristlich gestritten. Couragiert beschließt Aggie, ihrem Ruf zu folgen und zu ermitteln: Wäre es nicht das schönste Geschenk für alle im Pfarrhaus, wenn Sid nicht länger unter Mordverdacht stünde?

Meine bescheidene Meinung:
Jetzt ist es wohl amtlich: ich bin Fan und es fällt mir nicht wirklich leicht, die Bücher nicht alle hintereinander weg zu lesen, sondern immer in wohlüberlegten Dosen. Ebenso wie beim Vorgänger passt auch bei Mrs. Wilcox und die mörderische Bescherung mal wieder alles. Die Geschichte ist nicht reißerisch und es fließt auch kein Blut, bleibt trotzdem bis zum Ende hin spannend. Gleichzeitig freut man sich, „alte Bekannte“ wiederzutreffen und neue Leute – in dem Fall Aggies Schwestern und ihre Mutter – kennenzulernen.

Der Todesfall ist in die Familiengeschichte eingebettet, da es sich bei dem Mordopfer um Aggie Wilcox‘ Pflegeschwester handelt, die keiner außer ihrer Mutter Junie sonderlich mag. Entsprechend ist es um die Trauer der mehr oder weniger Hinterbliebenen bestellt. Doch Aggie wäre nicht Aggie, wenn sie nicht wieder ungefragt herumschnüffeln und sich selbst mal wieder in brenzlige Situationen bringen würde…

Auch der 2. Teil der Reihe um die Pfarrersfrau Agathe, kurz Aggie genannt, besticht durch eigenwillige und bisweilen -artige Charakter, Humor und einen gewissen Wohlfühl-Charakter, aufgrund welchem ich den Büchern gerne den Stempel Cosy, bzw. Kuschelkrimi aufdrücke. Ich komme immer wieder gerne zurück und verfolge mit Freude die Entwicklung der einzelnen Charaktere.

Leicht, jedoch absolut nicht seicht, bietet Mrs. Wilcox und die mörderische Bescherung garantiert vergnügliche Lesestunden in bester Eine himmlische Familie meets Mord ist ihr Hobby-Manier. Daumen hoch!


6 Gedanken zu “[Rezension] Emilie Richards – Mrs. Wilcox und die mörderische Bescherung

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