[Rezension] Jutta Wilke – Holundermond

5 Dinge, die mir spontan zum Buch einfallen:
Marmelade (wg. Holunder), Kloster, Abenteuer, Wien, Freundschaft

Zum Inhalt:
Wie verwunschen wirkt das alte Kloster im sanften Licht des Mondes. Doch Nele ahnt, dass hinter seinen dicken Mauern ein Geheimnis lauert, das eng mit dem plötzlichen Verschwinden ihres Vaters verknüpft ist. Entschlossen, das Rätsel zu lösen, stellt sie sich zusammen mit ihrem Freund Flavio den dunklen Kräften des Klosters entgegen.

Meine bescheidene Meinung:
Wie würde die Hessin in mir sagen: Hach, war des scheeee! Okay, das wäre vielleicht ein bisschen wenig für eine Rezension, aber genau das trifft das Gefühl, mit dem ich das Buch zugeschlagen habe. Jutta Wilke hat es mit ihren Hauptfiguren Nele und Flavio geschafft, mich bestens zu unterhalten; aber jetzt erst mal der Reihe nach:

Das Cover: schlicht, aber schön! Hardcover mit direkt aufgedrucktem Cover (finde ich ehrlich gesagt bei Kinder- und Jugendbüchern am schönsten; da stört so ein Schutzumschlag nur unnötig!), abgebildet sind die Klosterkirche von Mauerbach, ein Holunderbaum, darüber der Vollmond und Nele und Flavio, wie sie weglaufen. Toll gemacht und auch dem Titel und Handlung entsprechend.

Die Geschichte ist traumhaft und wunderschön erzählt. Jutta Wilke mischt geschichtliches mit Gegenwart und verfeinert dies noch mit eine Prise Fantastischem – in sich eine spannende, abenteuerliche Geschichte – und das nicht nur für Jungs und Mädels. Und wo wir schon mal bei Jungs und Mädels sind: ich wünsche mir von Nele & Flavio noch mehr Abenteuergeschichten! Die Freundschaft zwischen den beiden hat mir unheimlich gut gefallen: obwohl sich die beiden gerade ein paar Tage kennen, gehen sie gemeinsam durch dick und dünn. Die beiden kamen so wunderbar ehrlich und authentisch rüber, dass es richtig Freude gemacht hat, ihr Abenteuer in und um die Kartause zu verfolgen.

Obwohl ich von Zeitreisen ja nicht wirklich so der Fan bin (H. G. Wells und seine blöde Time Machine haben mir’s wohl endgültig vergrätzt 😦 ), ist Holundermond Urban Fantasy mal etwas anderer Art und ich freue mich, immer mehr davon von deutschen Autoren lesen zu dürfen.

Für mich definitiv ein Buch, das im Regal bleiben darf und das darf dann auch was heißen. ;)

Für mich ein Highlight des bisherigen Lesejahres und damit


2 Gedanken zu “[Rezension] Jutta Wilke – Holundermond

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