[Rezension] Sophie Kinsella – Mini Shopaholic, Part VI of the Shopaholic Series

5 Dinge, die mir zu diesem Buch spontan einfallen:
London, Kaufsucht, nervig, lustig, kuriose Briefe

Zum Inhalt:
Becky Brandon, geborene Bloomwood, hatte sich ihr Dasein als Mutter leichter vorgestellt. Die zweijährige Minnie ist tatsächlich ein sehr lebhaftes, willensstarkes Kind – man könnte sie auch als Teufelsbraten bezeichnen. Ihr Lieblingswort ist »Meins!«, und eine Vorliebe für Markenartikel ist nicht zu übersehen. Woher sie das nur hat? Becky jedenfalls kauft angesichts der Krise nur noch das Notwendigste – Handtaschen, Schuhe, Spielsachen für Minnie … auch die Firma ihres Mannes leidet unter der Wirtschaftslage, und um Luke aufzuheitern, plant Becky heimlich eine Party zu dessen Geburtstag. Inzwischen soll die aus dem Fernsehen bekannte »Nanny Sue« aus Minnie einen Gemüse liebenden Wonneproppen machen. Kann das alles gutgehen?

Meine bescheidene Meinung:
Ja, ich weiß wieder, warum ich Becky und Konsorten nur in wohl dosierter Form ertragen kann, ohne das arme Buch total entnervt in die Ecke zu schmeißen. Ich erinnere mich noch an meinen ersten Becky (damals noch Bloomwood)-Roman. Ich dachte mir alle 20 Sekunden Wie kann man denn so blöd sein??? (Aktionen à la Kaufe-für-100£-ein-und-bekomme-ein-Stück-Seife-geschenkt) und habe für die Lektüre gefühlte 3 Monate gebraucht, weil ich immer wieder eine Pause von Becky und ihren Aktionen und anschließenden Rechtfertigungen, etc. brauchte.

Dieses Mal war’s ähnlich. Ich war sehr gespannt; schon alleine, weil Shopaholic & Baby ja nun nicht wirklich so der Reißer war und war nach den ersten paar Seiten schon wieder genervt (ob nun von MIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIINE-Minnie oder They’ll call me the girl with…-Becky kann ich ehrlich nicht so genau spezifizieren…). Die Stories an sich sind nicht wirklich neu, da sich in Beckys Leben ja wirklich alles – nein, nicht fast alles – ums Einkaufen dreht; aber die Umstände sind dieses Mal anders: Becky und Luke, Eltern der 2 jährigen Minnie, deren Vokabular alle wichtigen Designer der New Yorker Fashion Week umfasst und die ihre heiße Milch am liebsten to go bei Starbucks schlürft, wollen bei Beckys Eltern aus- und endlich ein Eigenheim beziehen. Dass da nichts glatt läuft, ist nicht anders zu erwarten und so erfährt der geneigte Leser, wie man es schafft, eine Umzugsfahrt mit Eltern & Nachbarn im Schlepptau mal etwas anders zu gestalten…

Ansonsten passieren weiterhin aberwitzige Dinge, die man mit dem realen Leben nicht wirklich immer in Einklang bringen kann und WILL. Ich fand die Story mit der Zeit ziemlich flach und repetitiv. Minnie ist ein richtiges AK (ich denke, dem bedarf es keiner weiteren Erklärung), und obwohl ich Kinder sehr mag, wurde ich mit ihr nicht wirklich warm; was auch daran gelegen haben mag, dass sie wirklich nur eine untergeordnete Rolle spielte und nicht allzu oft in Erscheinung trat.

Wieder richtig gut gefallen hat mir Beckys Entourage: Janice & Martin, Tom & Jess und nicht zuletzt Suze & Tarkie sind herrlich schrullig wie eh und je und geben dem Roman etwas, dass man dann wohl so etwas wie „zu Hause fühlen“ nennt. Man kennt sie schon von Band 1 an und kann ihre Entwicklung mitverfolgen; das hat wirklich Spaß gemacht! Ansonsten ein ganz netter Roman, ab und an lustig, jedoch leider auch oft zum Kopf schütteln.

Ein netter Zeitvertreib mit angenehmem flüssigen und lockeren Englisch, der es leider nicht über 2 1/2 Bäumchen hinaus schafft…

 

PS: an dieser Stelle nochmal der Hinweis, dass Mini Shopaholic hier auch zum Verkauf steht :).


4 Gedanken zu “[Rezension] Sophie Kinsella – Mini Shopaholic, Part VI of the Shopaholic Series

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