[Rezension] Holly Webb – Rose und das Geheimnis des Alchemisten

Wie das Buch den Weg zu mir gefunden hat:
Im Zuge meiner Absicht, mehr über Kinderbücher zu bloggen, ist mir dieses schöne kleine Büchlein (320 Seiten in etwas größerer Schrift) aufgefallen.

Zum Inhalt:
London im 19. Jahrhundert: Alchemisten bescheren dem Königshof Reichtum und Ehre. Sie haben ein uraltes Rätsel gelöst – und können nun Metalle in glänzendes Gold verwandeln!  Das Waisenkind Rose ist von den Alchemisten und ihrer magischen Welt fasziniert. Doch als in London immer mehr Kinder spurlos verschwinden, ahnt sie, welche Gefahren die Magie birgt …

Meine bescheidene Meinung:
Eine Prise Düsterkeit, ein Hauch von Magie, ein ordentlicher Schuss Heimeligkeit, angereichert mit vielen mutigen Kindern und ausgleichender Gerechtigket. Dies alles einmal mischen und dann nach London ins 19. Jahrhundert stecken und schon haben wir ein tolles Kinder-/Jugendbuch, bei dem für jeden was dabei ist.

Ich muss ehrlich gestehen, als ich das Cover gesehen habe, hat’s  mich schon ein bisschen geschüttelt (sorry an den Grafiker 🙂 ), denn irgendwie hat mich die kleine Rose an so eine computeranimierte SIMS-Figur erinnert und das passt dann doch nicht soo gut zum 19. Jahrhundert… Aber da das Buch an sich vollkommen überzeugt hat, kann man da auch drüber hinwegesehen.

Ich habe mich schon von der 1. Seite an mit dem Buch wohlgefühlt. Das kleine Waisenmädchen Rose war mir sofort sympathisch und entsprechend habe ich mit ihr gefreut, als sie im Haus des Alchemisten als Hausmädchen angestellt wird. Dort lernt sie sowohl die Dienerschaft als auch den Alchemisten selbst, dessen Azubi, seine Tochter und den magischen Kater kennen . Damit wären wir schon beim nächsten Punkt, der das Buch so lesenswert für mich gemacht hat: die tollen Charaktere. Holly Webb hat ihre Figuren sehr detailliert beschrieben und mir ist von der Hauswitschafterin bis zum Küchenjungen jede/r Einzelne ans Herz gewachsen. Alle sind so lebendig und liebenswert, halten zusammen und stehen füreinander ein, so dass es mir wirklich leid tat, als das Buch zu Ende war.

Ich würde das Buch ab 10 Jahren empfehlen, denn ich denke, dass kleinere Kinder nicht wirklich so viel damit anfangen können. Die Sprache ist flüssig und verständlich und die Handlung in mittellange Kapitel aufgeteilt, so dass sich das Buch sicher auch gut zum Vorlesen eignet. Ich habe die Lektüre sehr genossen und freue mich auf das kommende Abenteuer mit Rose (welches schon im März diesen Jahres erscheint und welches auch ein viel schöneres Cover hat ). Für alle Interessierten gehts hier zur Leseprobe.

Eine Kleinigkeit hat mich jedoch irritiert, und zwar der Titel, denn irgendwie konnte ich bei dem Alchemisten, für den Rose arbeitet nicht wirklich ein Geheimnis erkennen… 

Trotzdem bekommt dieses Buch für mich volle Punktzahl, weil es wirklich auf der ganzen Linie überzeugen konnte und damit auch in meinem Bücherregal bleiben darf. 

 

 

 


2 Gedanken zu “[Rezension] Holly Webb – Rose und das Geheimnis des Alchemisten

  1. Ich fand das Buch auch ganz toll!! 😀
    Bei dem Coer muss ich dir wirklich recht geben! Mich hatte es anfangs auch ziemlich abgeschreckt und wollte es erst gar nicht lesen… bin aber froh meine Meinung doch geändert zu haben!! 😉

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