[Rezension] Alan Bradley – Flavia de Luce, Mord ist kein Kinderspiel

Wie das Buch den Weg zu mir gefunden hat:
Nachdem ich vom ersten Abenteuer um die altkluge Flavia schon total begeistert war, habe ich mich natürlich gefreut, als der Nachfolger auf dem Markt war. Vielen Dank an den Penhaligon Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!

Zum Inhalt:
Nie zuvor hat die junge Flavia de Luce einen so aufregenden Theaterabend erlebt: Der begnadete Puppenspieler Rupert Porson schlägt das Publikum in seinen Bann, und beim furiosen Finale gibt es neben Rauch und stiebenden Funken sogar eine echte Leiche! Die Polizei tappt zunächst im Dunkeln. Nur die brillante Hobbydetektivin Flavia bewahrt den Durchblick und findet heraus, dass jemand die elektrische Anlage der Bühne manipuliert hat. Bald darauf erkennt sie, dass das ruchlose Verbrechen eng mit einem weiteren, seit mehreren Jahren ungeklärten Todesfall verwoben ist. Doch allmählich stellt sich die bange Frage, ob die neugierige Flavia ganz allein gegen den Strippenzieher in diesem mörderischen Marionettenspiel bestehen kann…

Meine bescheidene Meinung:
Endlich ein Wiedersehen auf Buckshaw! Ich muss schon sagen, dass ich Flavia und ihre schrullige Entourage, bestehend aus ihrem Philatelisten-Vater, den beiden Schwestern Feely und Daffy sowie dem Mädchen für alles Dogger und der Haushälterin Mrs. Mullet beim Lesen des 1. Bandes richtig ins Herz geschlossen habe. Und auch Flavia in ihrer gewohnt altklugen Art wiederzutreffen hat richtig Spaß gemacht.

Auch dieses Mal ist Flavia wieder einem Mörder auf der Spur, aber bis es endlich so weit ist, vergeht leider einiges an Zeit und Seiten. Diese sind (leider wie bei Band 1 auch) oft passagenweise gefüllt mit Details über chemische Elemente und deren Verbindungen, etc., was mich ziemlich gelangweilt hat und wo ich irgendwann dann nur noch drüber gelesen habe. Leider gab es diese Längen über das Buch verteilt immer öfter, was mich auch ziemlich lange an diesem Buch hat sitzen lassen… Die Auflösung des Mordes hingegen fand ich recht gut gemacht und Flavia lag mit ihrer Spürnase wieder goldrichtig. Dieses Mal trat der Mord für mich ziemlich in den Hintergrund und das Buch bestach mehr durch seine Charaktere und die Schilderung der Lage in England nach dem 2. Weltkrieg, welche durch den Kriegsgefangenen, der bei den Farmerleuten in Bishop’s Lacey arbeitet, erzählt wird.

Leider schwächer als der Vorgänger, aber dank der liebenswerten Charaktere – allen voran Flavia – gibts von mir 3 Bücherbäumchen.

 

 


4 Gedanken zu “[Rezension] Alan Bradley – Flavia de Luce, Mord ist kein Kinderspiel

  1. Ich fand den ersten Teil von der Story und vom Aufbau her ja leider nur mittelmäßig, aber auf ein Wiedersehen mit Flavia freue ich mich trotzdem. Deswegen fange ich gleich mit dem Hörbuch an.

    Liebe Grüße,
    Nina

  2. Wird es. Das war auch der Grund dafür, weshalb ich nun doch nicht länger auf Flavia warten mochte. Direkt nach der Lektüre vom ersten Teil war ich nämlich noch davon überzeugt, dass ich die Fortsetzung nicht so bald nach Erscheinen lesen/hören würde.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s