Jiliane Hoffman – Der Mädchenfänger

Wie das Buch den Weg zu mir gefunden hat:
Endlich hatte ich mal wieder Glück bei vorablesen.de und gehörte zu den 100 Gewinnern, die dieses Buch schon vorab der Veröffentlichung lesen durften – in Anbetracht der Tatsache, dass es ähnlich so viele Leseeindrücke gab wie damals bei dem 4. Band der Bis(s)-Reihe, kann ich mich schon einen Glückspilz schimpfen ;).

Zum Inhalt:
„P.S. Pink steht dir.CUL8R“. Die zwölfjährige Lainey kann es kaum fassen. Zach, der gut aussehende Sonnyboy aus dem Chatroom steht offensichtlich auf sie. Und er will sie treffen. Als sie von der Schule nicht nach Hause kommt, nehmen alle an, dass Lainey weggelaufen ist. So wie ihre ältere Schwester Denise vor ein paar Jahren. Routinemäßig wird FBI Agent Bob Dees in die Untersuchung miteinbezogen. Bobby ist Spezialist für verschwundene Kinder – nicht nur beruflich, sondern auch privat. Seine eigene Tochter Katy verschwand vor fast einem Jahr und niemand hat seitdem wieder etwas von ihr gehört. Lainey ist nicht weggelaufen, da ist sich Bob sicher. Doch zunächst führen alle Spuren ins Nichts. Bis ihm ein schreckliches Gemälde zugespielt wird – es zeigt eine gefesselte junge Frau. Anhand des Gemäldes findet Bobby heraus, wo das Mädchen gefangen gehalten wird – doch sie kommen zu spät. Das Mädchen ist tot. Es ist nicht Lainey, doch im Bild finden sich Hinweise auf sie. Bobby kommt der Verdacht, dass sie es mit einem Serienmörder zu tun haben, der es auf junge Mädchen abgesehen hat, von denen alle denken, sie seien weggelaufen. So wie Katy…

Meine bescheidene Meinung:
Was die gute Frau Hoffman angeht, war ich – zugegebenermaßen – a weng kritisch, was ihr neuestes  Buch angeht. Cupido ist meiner Meinung nach einer der besten Thriller, die es gibt. Hatte ihn im Urlaub gelesen und mir direkt nach dem Heimflug in FFM am Flughafen noch Morpheus zugelegt, von dem ich allerdings ziemilch enttäuscht war. Vater unser habe ich dann erst gar nicht mehr gelesen sondern mir als HB ausgeliehen und obwohl Andrea Sawatzki wirklich toll gelesen hat, fand ich die Handlung einfach nur platt und blöd (könnte – wie ich mir im Nachhinein überlegt habe – auch daran liegen, dass die Lesung gekürzt war und evtl. wichtige Dinge weggelassen wurden, was ich mir aber irgendwie nicht vorstellen kann… egal.). Um zum Punkt zu kommen: ich war beim vorliegenden Buch ziemlich skeptisch, habe aber dann – nachdem ich die Höhe der Leseeindrücke gesehen habe, doch mal nen Blick riskiert und war sofort angefixt.

Hoffman schreibt in gewohnter Cupido-Manier – sprich: flüssig, einfach, schnell. Ich weiß nicht, wie oft ich mir dachte „Nur noch dieses Kapitel, dann erledigste das und das…“. Fehlanzeige, ich musste einfach weiterlesen, weil nicht selten ein Kapitel mit einem miesen kleinen Cliffhanger endete und ich [typisch Frau – absolut NICHT neugierig] wissen wollte, wie es weitergeht.

Die Charaktere fand ich auch sehr gut dargestellt und kamen auch recht glaubwürdig und menschlich rüber (also kein Superhero-Cop, obwohl er als solcher gerne ab und hochstilisiert wurde…). Den/die/das Mädchenfänger hatte ich relativ schnell im Verdacht (wenn auch dann wieder verworfen), aber es war ganz gut gelöst. Einzig und alleine das abrupte Ende hat mich etwas unzufrieden zurückgelassen, aber nun gut – dafür war die Unterhaltung recht konstant über gute 455 Seiten vorhanden.

Dafür gibts


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