Ulrike Schweikert – Das Herz der Nacht

Wie das Buch den Weg zu mir fand:
Nachdem ich die beiden ersten Bände um die Vampir-Erben von Ulrike Schweikert gelesen hatte, war ich auf diesen Vampir-Roman ziemlich neugierig, weil er versprach History mit Vampir-Story zu vermischen. Entsprechend happy war ich, als mir die nette Dame vom Egmont Lyx-Verlag ein Rezensions-Exemplar zukommen ließ – vielen Dank nochmals!

Zum Inhalt:
Wien im 19. Jahrhundert. In den Salons des Hofadels und der schönen Fürstin Therese Kinsky wird der Vampir András Petru Báthory von den Damen umschwärmt. Da erschüttert eine grausame Mordserie die Kaiserstadt, und András gerät unter Verdacht. Die Schlinge zieht sich zu. Als es fast zu spät ist, erkennt er, dass nicht nur seine Existenz auf dem Spiel steht. Ein Wettlauf beginnt, um die zu retten, die er liebt.

Meine bescheidene Meinung:
Nachdem ich recht begeistert die Reihe um die Erben der Nacht von Ulrike Schweikert gelesen habe, war ich ziemlich neugierig auf den neuen Vampir-Roman Das Herz der Nacht“ und ich muss sagen, ich wurde nicht enttäuscht. Schon alleine das Cover ist wunderschön gemacht;  nicht einfach nur bedruckt, sondern das ovale Ornament hebt sich vom restlichen Papier ab (ich denke, Ihr wisst schon, was ich meine :-)).

Ulrike Schweikert schreibt gewohnt detailverliebt, dass ich oft das Gefühl hatte, mich im Wien des 19. Jahrhunderts zu befinden. Mir hat es sehr gut gefallen, dass in diesem Buch History und Vampirstory wunderbar miteinander verwoben wurden und sich dieses Buch deutlich von den derzeitigen Vampir-Romanen abhebt (die natürlich auch teilweise gut sind, aber etwas Abwechslung tut doch auch mal ganz gut ). Der Leser ist mittendrin statt nur dabei und das von Anfang an (die Geschichte beginnt wirklich gleich am Anfang), was ich sehr mag, da ich es stellenweise recht ermüdend finde, wenn ein Autor erst mal 50 Seiten benötigt um in die Handlung „reinzukommen“.

Wie gewohnt waren in diesem Buch alle Details wieder super recherchiert (was mir bei der Erben-Reihe schon sehr gut gefallen hat), was mir noch mehr Freude beim Lesen bereitet hat. Die Tatsache, dass auch hier wieder Personen des „realen Lebens“ auftauchten, machte die Handlung noch echter und lebendiger. Auch die fiktiven Charaktere waren recht gut gezeichnet, so dass über das ganze Buch hindurch hindurch Kopfkino eingeschaltet war.

Sowohl für Vampir-Fans als auch für History-Liebhaber ein tolles Buch, das auch noch optisch sehr schön gestaltet ist und den Leser auf eine kleine Zeitreise mitnimmt – von mir volle Punktzahl!


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